Weingut Rinke


Marion und Alex Rinke
Marion und Alex Rinke

Mosel und Burgunder Rebsorten? Das geht – und wie! Vor allem mit Leidenschaft, Zielstrebigkeit, nötigen Investment und Liebe zum Detail - wunderbar!

 

Alexander und Marion Rinke erwarben 2006 eine 3 ha große Parzelle, rodeten sie und

pflanzten französische Chardonnay Klone sowie geringe Mengen weiterer Rebsorten (Weiß- und Grauburgunder, Muskateller, Traminer und Viognier). In den steilen Südlagen des „Langsurer Brüderbergs“ dominiert Muschelkalk, hervorragend geeignet für Burgunder-sorten. Anschließend kamen noch eine weitere Rebfläche an der Saar dazu. Dabei wählten sie eine typische burgundische enge Pflanzung mit niedrigem Laubwald um extraktreiche Weine mit niedrigem Alkoholgehalt zu erhalten. Die Erträge werden noch dazu stark reduziert, so dass die Trauben voll ausreifen können. Die Weine vergären ausschließlich spontan mit natürlichen Hefen, weder Schönungsmittel noch Klärhilfen werden verwendet. Die Weine werden durch Gernot Kollmann vom bekannten Mittelmosel-Weingut Immrich-Batterieberg ausgebaut. Sie werden im sog. gemischten Satz ausgebaut. Dabei werden alle Rebsorten gemeinsam per Hand selektiv gelesen und gemeinsam vinifiziert was eine Komplexität der Weine garantiert. Um den Chardonnay nicht mit Holz zu überlagen finden gebrauchte Barriques Verwendung die dem Wein einen wundervollen Schmelz und sehr balancierte dezente Holznoten verleiht.

 

Was dabei herauskommt ist unglaublich spannend, ziemlich einzigartig und wunderbar facettenreich. Große Weine die sich herrlich entwickeln werden – sofern möglich bei den

kleinen Mengen. Ansonsten machen sie auch jetzt schon unglaublich viel Spaß.

2014 Rinke, Langsurer Brüderberg Terrasse S
2014 Rinke, Langsurer Brüderberg Terrasse S

2014 Rinke, Langsurer Brüderberg Terrasse S

Der Wein begeistert, macht riesen Spaß und hat noch ganz viel vor. Blind hätte ich keine Chance gehabt, den gemischten Satz aus hauptsächlich Chardonnay und etwas Grau- und Weißburgunder, Traminer, Viognier und Muskateller zu erkennen.

 

In der Nase ist er feingliedrig mit Pfirsich, Mirabelle, etwas Vanille und irgendwie floral.

Am Gaumen wunderbar elegant, vielschichtig, tief, mit einem fantastischen Schmelz! Kräftige lebendige Säure perfekt eingebunden und dadurch balanciert, frisch, viel Zug und ganz viel Trinkfluss. Keine dicke Fruchtbombe, eher sehr elegant und vielschichtig mit Pfirsich, Mirabelle, reifem gelben Apfel, etwas Vanille und einer leichten Nussigkeit. Abgerundet wird es mit Kräuternoten und einer schönen Mineralität. Er hat einen wunderbar langen Abgang, begleitet von Fruchtnoten und einer leichten angenehmen Herbe, evtl. vom Holz. Er ist noch richtig jung, das zeigt das Dekantieren, insofern liegt er großvolumige Gläser.

 

Da es leider nur sehr wenig davon gibt, darf man diesen fantastischen Wein aber nicht vorenthalten.


Alkoholgehalt in % Vol.: 12,5%  Restsüße:            2,6 g/l
Nettofüllmenge:  0,75 L  Säure:                  5,5 g/l
Trinktemperatur:     11- 13  Grad C.  lagerfähig bis:    
enthält Sulfite  Preis:             € 18,75 / Fl.